Catoosa, Tulsa – Whale Watching & 66 History

Auf einer bestens vierspurig ausgebauten Route 66 verlassen wir Claremore in südwestlicher Richtung. Die Straße heißt hier S Lynn Riggs Blvd und führt uns nach wenigen Meilen nach Catoosa. Dieses Städtchen ist die Heimat des Blue Whale. Bevor wir ihn erreichen, überqueren wir den Verdigris River auf einer markanten Brücke. Davon gibt es mehrere in und um Catoosa. Sie alle überspannen die Arme des sogenannten McClellan-Kerr Navigation Systems, das Tulsa mit dem Golf von Mexico verbindet.

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Chelsea, Foyil, Claremore – Will Rogers Country

Auf unserem Weg nach Westen passieren wir als nächstes das winzige White Oak, über das es nichts Nennenswertes zu berichten gibt. Kurz vor Chelsea müssen wir den Pryor Creek überqueren. Dazu benutzen wir aber nicht die „Main 66“, die hier vierspurig ist, sondern biegen ganz kurz vor der Pony Bridge auf die S4260 Road nach links ab.

Schon stehen wir vor einer weiteren historischen Brücke aus dem Jahr 1926. Inzwischen sind die Eisenstreben des Bauwerks von Bäumen überwuchert, aber drüber fahren kann man noch. Auch dieses ist wieder ein altes Route 66 Alignment, von denen wir ja schon einige kennen gelernt haben.

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Afton, Vinita – Packard Heaven

Weiter geht‘s erstmal mit einem kleinen Umweg. Schuld daran ist wieder so ein altes Alignment. Dazu verlassen wir Miami nicht auf dem Highway 69 – das zwar auch die 66, aber erst ab 1937. Vorher schauen wir uns noch einen kleinen Pre1937 Abschnitt an, und dazu müssen wir auf die 125 Richtung Süden. Achtung die 125 macht an der Ecke mit der 20th Avenue einen scharfen 90 Grad Knick nach links. Wir fahren aber weiter geradeaus, jetzt heißt die Straße East Street SW. Weiter bis zur East 130 Road, dort rechts abbiegen. Hier befinden wir uns auf dem sogenannten 9 Foot Highway, ein Stück der Route 66 aus den frühen Jahren. Die Strecke ist nur teilweise asphaltiert, ein bisschen rough, aber nur ein bisschen. An einer Ecke steht ein Historic Marker, der belegt, dass es sich um ein Original Stück der 66 handelt, das bis 1937 in Betrieb war.

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Quapaw, Commerce, Miami – First Oklahoma Miles

Willkommen in Oklahoma, dem vierten Bundesstaat auf unserer Route 66 Reise. Indianerland, Dust Bowl, Tornados und über 400 Meilen Route 66. Oklahoma ist das Kernland der 66, und der eigentliche Geburtsort, denn der „Vater“ der 66, Cyrus Avery, ist ein Geschäftsmann aus Tulsa. Zwar nimmt Springfield, Missouri den Titel der „Geburtsstadt der 66“ für sich in Anspruch, weil dort die entscheidende Versammlung zum Bau der Straße stattfindet, doch da Avery in Tulsa lebt, wird der Bau des Highways von Oklahoma aus geplant und geleitet.

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In den 1930er Jahren erlangt die Route 66 große Bedeutung für die Farmer Oklahomas, denn sie ist für die von den enormen Staub-und Sandstürmen jener Zeit betroffenen Betriebe die einzige Hoffnung – der Weg nach Westen, nach Kalifornien, dem gelobten Land im goldenen Westen, der ihnen fruchtbare Böden und ein besseres Leben verspricht.

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Galena, Riverton, Baxter Springs – Cutting the Corner

Ganze 13 Meilen lang ist die Route 66 in Kansas. Klein, aber fein, könnte man sagen, zumindest, was die Originalität betrifft. Der Old 66 Boulevard, auf den wir ja gerade abgebogen sind, ist eine einfache, längst in die Jahre gekommene Landstraße. Ohne Mittel-und Seitenmarkierung, grauer Asphalt, gezeichnet von den Reifenspuren unzähliger Vehikel. Es gibt übrigens keine Interstate in Kansas. Normale Highways, Landstraßen eben, so wie die Route 66 es einmal war und hier in Kansas immer noch ist. Typisch auch die Stateline: Nur ein unauffälliger weißer Strich auf der der Straße, der inzwischen verblasst sein dürfte. Kein Schild, nichts. Nicht einmal ein „Welcome to Kansas“ oder „Welcome to the Sunflower State“. Ersatzweise steht ein „Welcome to Galena – A Happy Place“ am Straßenrand. „Happy“? Heute vielleicht …

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Carterville, Joplin – Entering Tornado Alley

Wir sagen Good Bye zum Boots Court in Carthage, wenden uns für zwei Blocks auf der Garrison nach Süden, biegen dann links ab auf die Oak Street, der wir ein Stück folgen bis zur Überquerung der US71/I-49. Kurz danach geht‘s links auf den Old 66 Blvd. Dies ist die exakte Straßenführung der Route 66 in Carthage. Es geht noch einmal vorbei am 66 Drive -In-Theatre und wir erreichen Brooklyn Heights. Hier geht‘s über die Kreuzung mit der 171 und wir kommen nach Carterville. An der Pine Street bitte scharf links (über die Bahnschienen) bis zur Main Street in Downtown. An der Ecke befindet sich das 66 Carterville Cafe.

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Spencer, Carthage – Motel Nostalgie

Wir verlassen Paris Springs und fahren weiter westwärts bis nach Spencer. Nach einigen Minuten überqueren wir den Turnback Creek auf einer sogenannten „Pony Bridge“ aus dem Jahr 1923.

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Wir sind immer noch auf der 266, die sich nach der Kreuzung mit der 96 als Missouri N fortsetzt. Achtung: hier unbedingt auf die N fahren, also geradeaus, nicht auf die 96. Denn wir wollen ja ein weiteres Highlight nicht verpassen. Dies ist wieder so ein kurzes Stück eines alten 66 Alignments.

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