Stroud and Davenport – Oklahoma 66 Highlights

„The Rock“ – das ist unser nächstes Ziel an der Route 66. Nein, nicht der in der San Francisco Bay, unser „Rock“ liegt in Stroud, Oklahoma. Dass man das Rock Cafe so nennt, liegt eigentlich nahe. Aber der Reihe nach. Wir haben Depew verlassen und folgen der ausgeschilderten 66 nach Stroud. Die Old US 66 verläuft rechter Hand fast parallel, die Straße hat aber diverse Löcher im Beton und das Befahren ist nicht zu empfehlen. Womit wir in Stroud angekommen wären. Auch eine Stadt, in der ganz schön was los war in den wilden Zeiten des frühen 20. Jahrhunderts.

01-stroud

Weiterlesen

Sapulpa, Bellvue, Depew – Deep in Oklahoma

Nachdem wir also bei Ollie‘s ein wenig mit der Eisenbahn gespielt haben, schwingen wir uns zurück auf den Southwest Blvd, dem wir für gute acht Meilen treu bleiben. Immer an der Eisenbahnlinie entlang. Irgendwann heißt die Straße dann Frankoma Road. Wir sind immer noch richtig und stechen sozusagen exakt von Norden nach Sapulpa hinein. Die Straße heißt jetzt Mission Street, der wir bis zur Kreuzung mit der Dewey Avenue folgen. Dort rechts ab auf die OK66 = Dewey Ave. und nach Sapulpa Downtown.

03-sapulpa

Auf dem Weg dorthin erblicken wir rechts zwei restaurierte Eisenbahn Relikte, ein Trolley Car und ein Caboose, was man am ehesten mit Küchenwaggon übersetzen kann.

Weiterlesen

Catoosa, Tulsa – Whale Watching & 66 History

Auf einer bestens vierspurig ausgebauten Route 66 verlassen wir Claremore in südwestlicher Richtung. Die Straße heißt hier S Lynn Riggs Blvd und führt uns nach wenigen Meilen nach Catoosa. Dieses Städtchen ist die Heimat des Blue Whale. Bevor wir ihn erreichen, überqueren wir den Verdigris River auf einer markanten Brücke. Davon gibt es mehrere in und um Catoosa. Sie alle überspannen die Arme des sogenannten McClellan-Kerr Navigation Systems, das Tulsa mit dem Golf von Mexico verbindet.

01-Catoosa

Weiterlesen

Chelsea, Foyil, Claremore – Will Rogers Country

Auf unserem Weg nach Westen passieren wir als nächstes das winzige White Oak, über das es nichts Nennenswertes zu berichten gibt. Kurz vor Chelsea müssen wir den Pryor Creek überqueren. Dazu benutzen wir aber nicht die „Main 66“, die hier vierspurig ist, sondern biegen ganz kurz vor der Pony Bridge auf die S4260 Road nach links ab.

Schon stehen wir vor einer weiteren historischen Brücke aus dem Jahr 1926. Inzwischen sind die Eisenstreben des Bauwerks von Bäumen überwuchert, aber drüber fahren kann man noch. Auch dieses ist wieder ein altes Route 66 Alignment, von denen wir ja schon einige kennen gelernt haben.

01-pryor-creek-bridge

02-pryor-creek-bridge

Weiterlesen

Afton, Vinita – Packard Heaven

Weiter geht‘s erstmal mit einem kleinen Umweg. Schuld daran ist wieder so ein altes Alignment. Dazu verlassen wir Miami nicht auf dem Highway 69 – das zwar auch die 66, aber erst ab 1937. Vorher schauen wir uns noch einen kleinen Pre1937 Abschnitt an, und dazu müssen wir auf die 125 Richtung Süden. Achtung die 125 macht an der Ecke mit der 20th Avenue einen scharfen 90 Grad Knick nach links. Wir fahren aber weiter geradeaus, jetzt heißt die Straße East Street SW. Weiter bis zur East 130 Road, dort rechts abbiegen. Hier befinden wir uns auf dem sogenannten 9 Foot Highway, ein Stück der Route 66 aus den frühen Jahren. Die Strecke ist nur teilweise asphaltiert, ein bisschen rough, aber nur ein bisschen. An einer Ecke steht ein Historic Marker, der belegt, dass es sich um ein Original Stück der 66 handelt, das bis 1937 in Betrieb war.

01-afton

Weiterlesen

Quapaw, Commerce, Miami – First Oklahoma Miles

Willkommen in Oklahoma, dem vierten Bundesstaat auf unserer Route 66 Reise. Indianerland, Dust Bowl, Tornados und über 400 Meilen Route 66. Oklahoma ist das Kernland der 66, und der eigentliche Geburtsort, denn der „Vater“ der 66, Cyrus Avery, ist ein Geschäftsmann aus Tulsa. Zwar nimmt Springfield, Missouri den Titel der „Geburtsstadt der 66“ für sich in Anspruch, weil dort die entscheidende Versammlung zum Bau der Straße stattfindet, doch da Avery in Tulsa lebt, wird der Bau des Highways von Oklahoma aus geplant und geleitet.

01-oklahoma

In den 1930er Jahren erlangt die Route 66 große Bedeutung für die Farmer Oklahomas, denn sie ist für die von den enormen Staub-und Sandstürmen jener Zeit betroffenen Betriebe die einzige Hoffnung – der Weg nach Westen, nach Kalifornien, dem gelobten Land im goldenen Westen, der ihnen fruchtbare Böden und ein besseres Leben verspricht.

Weiterlesen

Galena, Riverton, Baxter Springs – Cutting the Corner

Ganze 13 Meilen lang ist die Route 66 in Kansas. Klein, aber fein, könnte man sagen, zumindest, was die Originalität betrifft. Der Old 66 Boulevard, auf den wir ja gerade abgebogen sind, ist eine einfache, längst in die Jahre gekommene Landstraße. Ohne Mittel-und Seitenmarkierung, grauer Asphalt, gezeichnet von den Reifenspuren unzähliger Vehikel. Es gibt übrigens keine Interstate in Kansas. Normale Highways, Landstraßen eben, so wie die Route 66 es einmal war und hier in Kansas immer noch ist. Typisch auch die Stateline: Nur ein unauffälliger weißer Strich auf der der Straße, der inzwischen verblasst sein dürfte. Kein Schild, nichts. Nicht einmal ein „Welcome to Kansas“ oder „Welcome to the Sunflower State“. Ersatzweise steht ein „Welcome to Galena – A Happy Place“ am Straßenrand. „Happy“? Heute vielleicht …

05-galena04

Weiterlesen