Limonadenparadies

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Für Liebhaber dieser süßen Getränke ist Amerika das Land der Träume, der süßen Träume in ungezählten (Limonaden)-Variationen. Es gibt sie überall, in jedem Supermarkt, jeder Tankstelle, kistenweise. Dass es folglich auch einen National Lemonade Day gibt, verwundert nicht. Und wo könnte man ihn besser begehen, als im „Pops“ in Oklahoma.

Nun sind die wenigsten von uns ausgerechnet am 20. August, dem erwähnten National Lemonade Day in Oklahoma, also zelebrieren wir unseren eigenen Limonadentag halt an dem Tag, an dem wir bei unserer Route 66 Reise das kleine Städtchen Arcadia durchfahren. Dort nämlich steht das „Pops“. Ein Limonadenpalast. Ein Diner, eine Tankstelle. Nicht zu übersehen, die riesige futuristisch gestaltetet Limonadenpulle, das „Wahrzeichen“ dieser Route 66 Attraction. Es wiegt vier Tonnen und ist 66 Fuß hoch – und die sind kein Zufall, wir befinden uns schließlich an der Straße mit dem passenden Namen. Beleuchtet wird es allerdings durch LEDs, das gute alte Neon wäre in dieser Größenordnung kaum machbar gewesen. Bei Nacht ein meilenweit sichtbares, spektakuläres Schauspiel.
Dazu das futuristische Dach über der Tankstelle – das ganze Ensemble mutet an, wie aus einer anderen Welt. Route 66-like? Darüber kann man streiten. Aber warum soll es nicht auch moderne Gebäude und „Attractions“ an der Mother Road geben? Ruinen und Wracks stehen aller Orten herum, also darf es auch mal was Modernes sein.

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Aubrey K. McClendon, ein Öl-und Gas Magnat aus dieser Gegend, lässt das Pops im Jahr 2007 bauen. Nicht alle dort sind begeistert, es gibt Stimmen, die sagen, dass McClendon dafür so manches ursprüngliche „Mom&Pop Business“ an der 66 hat platt machen lassen. Wir wissen nicht, wie es in Arcadia an dieser Stelle vor dem Jahr 2007 ausgesehen hat und ob diese Stimmen recht haben. Also freunden wir uns doch an, mit der ungewöhnlichsten Tankstelle und dem noch ungewöhnlicheren Diner an der 66 in Oklahoma.

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Der Limonadenfan kommt auf jeden Fall auf seine Kosten. Hunderte Sorten aus aller Welt, auch die exotischsten, sind erhältlich. Angeblich über 700 an der Zahl, sogar der österreichische „Almdudler“, bestens bekannt hierzulande, ist dabei.

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Das Wetter hat uns leider im Stich gelassen bei unserem Besuch dort, es war ein recht „grauer“ Morgen. Grund genug also, bei der nächsten Tour, bei hoffentlich besserem Licht, „World’s Biggest Soda Bottle“ erneut abzulichten. Am besten bei Nacht – sie leuchtet tatsächlich in allen Farben.

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