Noch Zwei Wochen – Two Weeks To Go

1st European Route 66 Festival, Ofterdingen, Baden-Württemberg

15. – 17. Juli 2016

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Weitere Informationen – More information: European Route 66 Festival

Wir werden ebenfalls dort sein und würden uns freuen, zahlreiche Route 66 Fans begrüßen zu dürfen.

Auch Nick Gerlich, den ihr hier im Blog schon kennen gelernt habt, wird anwesend sein.
Er und Jim Hinckley, (bekannter Route 66 Buchautor) werden eine Menge zum Thema zu erzählen haben.

We will be there as well and would be happy to meet many fellow Route 66 Roadies.

Nick Gerlich, whom you might know from this blog and elsewhere of course, will attend the festival together with renowned Route 66 author Jim Hinckley. Both of them will tell us all about their Route 66 expierences.

Ellen wird dort ihre erste Route 66 Fotoausstellung durchführen.
„Fine Art Images of Route 66“

Ellen will show her first ever Route 66 exhibition.

„Fine Art Images of Route 66“

Hier einige der Motive als Collage – here a few scenes as a collage:

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Außerdem ist ein Fotobuch mit mehr als 90 ausgesuchten Route 66 Motiven auf echtem Fotopapier erhältlich.

A photobook with more than 90 hand picked Route 66 photographies printed on premium photo paper will also be available.

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Unser Dank gilt den beiden Organisatoren Anja und Wolfgang Werz, die keine Mühen gescheut haben, damit die Veranstaltung, die die erste ihrer Art in Europa ist, ein voller Erfolg wird.

We would like to thank Anja and Wolfgang Werz for their great efforts to organize the event, which is held for the first time in Europe, and to turn it into a big success.

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Gardner, Dwight, Odell – Tankstellen-Nostalgie

Wir fahren weiter auf der Route 66 alias SR53 nach Südwesten und passieren die Orte Godley und Braceville, die man getrost ohne Stopp hinter sich lassen kann. Nächstes Ziel ist das kleine Städtchen Gardner. Hier machen wir eine kleine „Stadtrundfahrt“ mit Stopp am „Street Car Diner“ und dem „2-Cell Jail“ gleich nebenan. Parkraum ist mehr als genügend vorhanden, Gardner ist ziemlich verschlafen. Der Ort ist irgendwie seltsam, es gibt kein richtiges „downtown“, die Straßen sind leer. Gepflegte Rasenflächen rund um die Gebäude und Getreidesilos mitten im Ortskern. Kaum Geschäfte oder Restaurants, wenig Leben.

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Joliet – wo sind die Blues Brothers?

Joliet ist, man mag es kaum glauben, die fünftgrößte Stadt in Illinois. Heute zählt die im Jahre 1834 gegründete Ansiedlung südwestlich von Chicago fast 150.000 Einwohner. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, Straßen, Eisenbahn und Wasserwege tragen zur wirtschaftlichen Bedeutung von Joliet bei. Die Route 66 führt mitten hindurch, genau wie eine andere historische Straße der USA, der Lincoln Highway, der hier den Namen US30 trägt. Dementsprechend ist der Verkehr in Joliet. Auf der 66, die hier SR53 heißt, rollt eine recht ordentliche Blechlawine durch die Stadt. Etwas Geduld beim Überqueren der Straße ist also hilfreich. Bei den beiden Fotos von der Straße haben wir ne Weile auf die Lücke warten müssen.

Und wo sind sie nun? Wo sind die Blues Brothers? Jedenfalls sind sie nicht dort, wo sie eigentlich sein sollten: auf dem Dach der „Rich and Creamy“ Eisdiele, gleich links am Ortseingang. Das geht ja nun gar nicht! „Rich and Creamy“ und der angrenzende „Kicks on 66 Park“ hat immerhin einen schönen Parkplatz, so dass wir die Abwesenheit von Jake und Elwood in Ruhe bestaunen können. Wir beschließen, das aufzuklären und gleichzeitig das Eis auszuprobieren. Die kleine Eisdiele ist geöffnet, was man auf den ersten Blick gar nicht erkennt. Es steht niemand vor dem kleinen Fenster, hinter dem sich der Eisverkäufer verbirgt. Aber Ellen bekommt ihr Eis – und die Auskunft, dass die Blues Brothers „zur Reparatur“ sind und nächste Woche zurück sein sollen, was sich fast vier Wochen später als nicht zutreffend heraus stellt. Die Reparatur hat wohl länger gedauert. Wir wissen auch nicht, ob die beiden Figuren ihren angestammten Platz inzwischen wieder eingenommen haben. Jedenfalls haben wir Fotos von „Rich and Creamy“ OHNE Jake und Elwood auf dem Dach und das ist ja auch mal was Besonderes. Und außerdem werden uns die beiden in Kürze doch noch begegnen.

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Chicago – Where Route 66 begins

Wer in Chicago unter dem „Begin“ – Schild steht, hat also noch 2448 Meilen Route 66 vor sich. Ein gutes Stück Arbeit und je nachdem, wie man es geplant hat, es wird dauern. Manche düsen in 14 Tagen über die Strecke, andere nehmen sich vier Wochen Zeit. Wir empfehlen Letzteres.

Über Chicago gibt es viel zu sagen oder zu schreiben, es ist so mancher Reiseführer und so manches Fotobuch mit Fakten und Motiven aus der drittgrößten Stadt der USA gefüllt worden. Wir beschränken uns aber auf den Verlauf der Route 66 durch die Innenstadt und die Outskirts. Hier einige Fotos aus dem Umkreis des Startpunktes Adams und Michigan.

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Chicago-Berghoff

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Route 66 – Meile für Meile – Einführung

Wir haben lange überlegt, ob wir hier im Blog ein Kapitel „Route 66 – Mile by Mile“ zusätzlich hinein nehmen sollen. Schließlich haben wir uns dafür entschieden und werden jetzt in unregelmäßigen Abständen die Route 66 von ihrem Ursprung in Chicago bis zum „End of Trail“ in Santa Monica möglichst genau beschreiben. Natürlich können wir nicht für Vollständigkeit garantieren, denn an der 66 gibt es immer wieder Neues (und Altes) zu entdecken. Wir versuchen aber unser Bestes, dem Leser einen weitgehend vollständigen Überblick samt Wegbeschreibungen zu vermitteln. Das Ganze wird mit vielen Fotos illustriert, die oft einen intensiveren Eindruck vermitteln, als das geschriebene Wort. Wir haben dafür die Kategorie „Meile für Meile“ eingerichtet, in der alle Beiträge zu finden sein werden.

66 end of trail

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Route 66 People – Mit Nick Gerlich auf Entdeckungsreise entlang der alten Route 66 – Mojave Desert

Während unserer USA Reise im Mai diesen Jahres haben wir wieder Gelegenheit, ein Stück „Deep 66“ kennen zu lernen. Nick ist erneut zu uns gestoßen und wird uns auf einem Stück Route 66 in der Mojave-Wüste begleiten. Eigentlich ist das ein sehr bekannter und von vielen 66 Reisenden frequentierter Abschnitt. Alle fahren da lang – es geht durch die Wüste und das will keiner verpassen. Zwischen Ludlow und Needles wollen wir uns dieses Mal aber etwas genauer umschauen. Bekanntester Ort entlang dieser Strecke ist sicherlich Roy‘s Café in Amboy. Dazu haben wir hier: https://abenteuer66.wordpress.com/2015/09/13/die-wueste-lebt/ schon einiges geschrieben. Unglücklicherweise liegt Amboy geografisch etwas „ungünstig“, wenn man das Ganze aus der Sicht einer Route 66 Tour durch dieses Gebiet betrachtet. Warum? Wegen des Fotolichts! Man kommt in der Regel immer  vormittags, mittags oder nachmittags dort an. Es liegt keine Unterkunft in der Nähe, man fährt also z.B. morgens in Barstow los und ist am späten Vormittag in Amboy. Oder man kommt aus Needles von der anderen Seite – mit demselben Ergebnis. Das gefällt uns nun überhaupt nicht, denn wir wollen dort endlich mal Nachtaufnahmen machen. Wie also bauen wir das ein? Die Lösung: Wir treffen Nick schon drei Tage vorher in Indio, Nähe Salton Sea. Machen einen Tag lang eine Exkursion dorthin, inklusive Slab City und Salvation Mountain. Am nächsten Tag geht‘s in den nahen Joshua Tree National Park. Beides kennt Nick noch nicht. Übernachtung dafür in Twentynine Palms. Und von dort gibt es eine direkte Straßenverbindung nach Amboy! Das sind gute 40 Meilen. Wir wollen aber noch im Dunkeln bei Roy‘s eintreffen, also müssen wir früh raus. Um 3.00 Uhr klingelt das Handy, 3.30 Abfahrt durch die Wildnis. Nick fährt mit seinem Van vorne weg, genauer gesagt, er sprintet vorne weg. Am Rande der Legalität sausen wir durch‘s Gebirge. Es gilt rechtzeitig dort zu sein, um die blaue Stunde VOR dem Sonnenaufgang nicht zu verpassen! Wir sind nicht mal allein unterwegs in dieser Einöde, kaum zu glauben, aber es begegnen uns andauernd frühe Vögel. Und da hinten, im Rückspiegel sind auch Lichter zu sehen. Sheriff? So früh hoffentlich nicht. Wir geben weiter Gas, wird schon schief gehen. So lange die Lichter sich nicht in Rot-Blau verwandeln ist alles gut. Und näher kommen dürfen sie ja eigentlich nicht. Tun sie aber. Soll mal einer sagen, wir würden zu schnell fahren.

Aber unser Timing passt. Wir erreichen Amboy und damit Roy‘s Café rechtzeitig. Das Wetter spielt auch mit. Das ach so bekannte Neonschild sieht beeindruckender aus in der Dunkelheit. Es ist nicht beleuchtet, die Röhren haben längst aufgehört zu strahlen. Nur das Licht der Sterne fällt auf die Szene. Ein bisschen unheimlich, aber super zum Knipsen :-). Stativ raus, Kameras ready? Ellen fotografiert, Nick auch, wobei er das Dach seines Autos als Unterlage benutzt. Ich trage das Stativ durch die Gegend. Muss ja auch einer machen.

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