Fanning, St. James, Arlington, Devils Elbow – Rockin‘ Route 66

An der 66 gibt‘s ja so manches Gigantisches zu sehen. Die Muffler Men haben wir schon kennen gelernt, als nächstes begegnet uns der Worlds Largest Rockin´Chair. Nur ein paar Meilen, nachdem wir Cuba verlassen haben, erreichen wir Fanning. Und dort steht das gute Stück auf der rechten Seite. Wirklich nicht zu übersehen. 66 Kitsch? Ja vielleicht, aber sei‘s drum. Angehalten wird trotzdem.

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Cuba – Mural City

Von Bourbon aus folgen wir der gut beschilderten Historic Route 66 (die Schilder sind hier übrigens blau-weiß, nicht braun-weiß, wie in den anderen Staaten) in südwestlicher Richtung. An der Bourbon Highschool macht die Straße, die zusätzlich mit 508 beschildert ist, einen leichten Rechtsknick und folgt dann wieder der I-44. Nach kurzer Zeit erreichen wir Cuba, die „Mural City“. Aber Cuba hat noch mehr zu bieten, als die Wandgemälde.

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Gray Summit, Villa Ridge, St. Clair, Stanton, Bourbon – erste Meilen in Missouri

Jetzt wird‘s kompliziert. Es gibt mal wieder (mindestens) zwei verschiedene Routen, die man ab St. Louis fahren kann. Die eine, verläuft über den Highway 100, die hier auch Manchester Road heißt, nach Westen und ist die „pre 1932“ Route 66. Via Manchester, und Ellisville führt die Strecke nach Gray Summit, wo sie auf die „post 1932“ Route 66 trifft. Diese „post 1932“ beginnt am Ufer des Mississippi als Chippewa Street und wird zur 366 und später zur Watson Road/366. Sie führt durch Shrewsbury, Marlborough, Webster Groves und Crestwood zur Interstate 44. Hier geht‘s nur auf der Interstate weiter, nach Westen Richtung Tulsa. Wir bleiben bis zum Exit 261 (Allenton) auf der I-44. Dort auf den Business Loop 44/Osage Street durch Pacific. Jetzt geht‘s immer an der Interstate entlang bis nach Gray Summit. Womit wir wieder an der Stelle wären, wo die beiden Alignments zusammen treffen. Alles klar? Es ist wirklich manchmal vertrackt mit den Streckenverläufen. Okay, egal, wir sind in Gray Summit und dort gibt es ein Motel zu besichtigen – das Gardenway Motel mit einem schönen Neon Schild. Genau genommen gehört es zu Villa Ridge, so heißt der nächste Ort. Das Motel liegt in etwa dazwischen. In Betrieb ist es nicht mehr. Es wurde 2014, nach gut 70 Jahren im Familienbesitz, geschlossen.

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St. Louis Side Trip, Delmar Loop, Blueberry Hill – Das schönere St. Louis

St. Louis ist so eine Stadt. Gefällt sie einem, oder eher nicht? Man kann sich streiten darüber, viele wollen eigentlich nur den „Arch“ sehen und auch mal hoch fahren. Das mag ja recht spannend sein und vielleicht kann man auch weit gucken. Wir waren nicht oben, nicht mal ganz nah dran. Grund: jede Menge Baustellen rundherum, kein Parkplatz zu kriegen, außer vielleicht in teuren, düsteren Parkhäusern. Und eigentlich hat das Ding ja nix mit unserem Thema zu tun. Mit der Route 66 nämlich. Also lassen wir ihn weg. Auch der Rest der Innenstadt kann kaum überzeugen. Aber es gibt eine Ecke in St. Louis, die uns gefallen hat. Okay, sie hat auch nichts mit der 66 zu tun, aber wir wollen sie uns trotzdem mal anschauen. Ist auch nicht weit bis dahin. Unsere Adresse für‘s Navi: 6504 Delmar Blvd, St. Louis.

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Chain of Rocks Bridge, St. Louis – Die Brücke mit Knick

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Dieses nächste Kapitel unserer Reise entlang der Route 66 beschäftigt sich mit nur einer Sehenswürdigkeit: der Chain of Rocks Bridge über den Mississippi. Ein absolutes MUSS für jeden Route 66 Reisenden. Die Brücke liegt ein wenig abseits der heutige „offiziellen“ Route, aber wir haben die Outskirts von St. Louis ja bereits über die Chain of Rocks Road erreicht und von hier ist es nicht mehr weit zur Brücke.

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Mt. Olive, Staunton, Edwardsville, Mitchell – Noch ne Tanke und reichlich Hasen

Nachdem wir Litchfield verlassen haben, fahren wir in südwestlicher Richtung weiter, immer entlang der Bahnlinie, die uns linker Hand bis zu unserem nächsten Ziel, dem kleinen Städtchen Mt. Olive begleitet. Die Old Route 66 wird in diesem Ort zuerst zur East Old Route 66, dann zur West Old Route 66 und nach einer Linkskurve schließlich zur South Old Route 66. Und dann stehen wir schon vor einer wunderschön restaurierten Shell Tankstelle, der Soulsby Station. Seit 1926, also dem Geburtsjahr der 66 steht sie dort. Gebaut von Henry Soulsby, Sohn irischer Einwanderer, der in Erwartung der neuen transkontinentalen Straße, rechtzeitig genug sein Erspartes in die Hand nimmt und an dieser Ecke die Service Station erbaut.

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Farmersville, Waggoner, Litchfield – Durch‘s ländliche Illinois

Von Carlinville aus könnte man jetzt weiter auf der 4 nach Süden fahren bis man Staunton erreicht. Aber dann würde man den neueren Abschnitt der 66 zwischen Springfield und Staunton auslassen. Das wollen wir aber nicht, also fahren wir einfach den Weg nach Springfield zurück, wo wir zuerst auf die I-72 ostwärts und dann auf die I-55 südwärts fahren. Sobald wir den Lake Springfield überquert haben, können wir auf die Palm Road (Exit 88) abbiegen und dieser Frontage Road parallel zur Interstate nach Süden folgen. Jetzt befinden wir uns wieder auf der Route 66. Die nächsten Orte sind Glenarm und Divernon, die wir eiligst durchfahren.

Man hätte auch auf der Rückfahrt von Carlinville von Auburn aus über die 104 East abkürzen können, die zwischen Glenarm und Divernon auf unsere Frontage Road trifft. Wir verpassen nichts, egal, für welche Strecke wir uns entscheiden. Der erste Stopp sollte in Farmersville eingelegt werden, wo wir einen Blick auf Art’s Motel werfen können, besser gesagt auf das Neonschild des ehemaligen Motels. Das ist von der Route 66 Association of Illinois im Jahre 2007 restauriert worden. Für ein knappes Jahr bringt das neue Schild ein paar mehr Gäste ins Haus. Dann ist wieder Schluss und das im Jahr 1937 erbaute Motel schließt seine Pforten. Immerhin gehört das Motel und das angeschlossene Restaurant zur Route 66 Hall of Fame. Das Motel befindet sich an der Kreuzung der Frontage Road mit der Main Street in Farmersville.

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