Cuba – Mural City

Von Bourbon aus folgen wir der gut beschilderten Historic Route 66 (die Schilder sind hier übrigens blau-weiß, nicht braun-weiß, wie in den anderen Staaten) in südwestlicher Richtung. An der Bourbon Highschool macht die Straße, die zusätzlich mit 508 beschildert ist, einen leichten Rechtsknick und folgt dann wieder der I-44. Nach kurzer Zeit erreichen wir Cuba, die „Mural City“. Aber Cuba hat noch mehr zu bieten, als die Wandgemälde.

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Also suchen wir uns zuerst einmal ein Quartier und was liegt da näher, als das schon fast legendäre Wagon Wheel Motel? Dazu immer auf der Historic 66 bleiben, das Motel liegt gleich rechts in einer parkähnlichen Anlage und ist nicht zu übersehen. Es besteht aus Cabins, dem Rezeptionsgebäude und Connie´s Shoppe.

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Erbaut wird es im Jahr 1935 von Robert und Margaret Martin, die alle Gebäude zusammen mit Leo Friesenhan in Handarbeit errichten. Muss ein mühsamer Job gewesen sein, aber die Zeiten damals sind schwierig und es gilt, etwas für den Lebensunterhalt zu tun. Natürlich gehören auch eine Tankstelle und ein Café dazu. Zu diesem Zeitpunkt heißt das Motel noch Wagon Wheel Cabins. Den heutigen Namen bekommt es erst nach WWII unter den neuen Besitzern John und Winifred Mathis. John entwirft das heute so berühmte Neon Schild höchstselbst und ab sofort firmiert man unter Wagon Wheel Motel. Die dritten Besitzer, Pauline und Hallie Roberts, eröffnen im Jahr 1963 den Old Coffee Shoppe. 40 Jahre lang, bis zu ihrem Tod im Jahre 2003, führt Pauline, inzwischen mit Harold Armstrong verheiratet, das Motel. Einige Jahre vergehen, bis die heutige Besitzerin, Connie Echols, das traditionsreiche Anwesen von Harold‘s Sohn erwirbt und unverzüglich mit der Restaurierung beginnt. Und sie hat ein richtiges Schmuckstück daraus gemacht.

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Wer also in Cuba übernachten möchte, sollte bei Connie einchecken und am besten einen oder zwei Tage vorher buchen, denn die 66 Reisenden mögen es dort. Wir hatten Glück und bekamen noch ein Zimmer ohne Vorausbuchung, da wir uns kurzfristig entschlossen hatten, über Nacht zu bleiben, weil Cuba und das Wagon Wheel einfach ein MUST SEE sind. Zimmer Nr. 16, mit Jacuzzi inklusive. 🙂

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Natürlich stehen auch zwei antike Zapfsäulen und ein alter, rostiger Buick mit platten Reifen bereit, den Flair der alten Zeit zu unterstreichen.

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Gleich nebenan kann man gut essen – im Missouri Hick Barbecue. Besser geht‘s also gar nicht. Uriges Motel, ebensolches Steakhouse, was will man mehr?

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Cuba ist ein ruhiges Städtchen, das sich sehr leicht erkunden lässt. Man sollte einen Blick auf die wunderschön restaurierte Philipps 66 Tankstelle werfen, an dessen großer Seitenmauer sich eines der vielen Murals befindet.

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Cuba ist voll davon. Sie alle haben die Geschichte der Stadt zum Thema. Es braucht eine Weile, bis man alle gesehen hat. Man kann einen richtigen „Mural-Walk“ unternehmen. Einige Beispiele seht ihr auf den Fotos. Nicht umsonst nennt sich Cuba die „Mural City“.

Mehr zu den Murals hier: Klick

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