Quapaw, Commerce, Miami – First Oklahoma Miles

Willkommen in Oklahoma, dem vierten Bundesstaat auf unserer Route 66 Reise. Indianerland, Dust Bowl, Tornados und über 400 Meilen Route 66. Oklahoma ist das Kernland der 66, und der eigentliche Geburtsort, denn der „Vater“ der 66, Cyrus Avery, ist ein Geschäftsmann aus Tulsa. Zwar nimmt Springfield, Missouri den Titel der „Geburtsstadt der 66“ für sich in Anspruch, weil dort die entscheidende Versammlung zum Bau der Straße stattfindet, doch da Avery in Tulsa lebt, wird der Bau des Highways von Oklahoma aus geplant und geleitet.

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In den 1930er Jahren erlangt die Route 66 große Bedeutung für die Farmer Oklahomas, denn sie ist für die von den enormen Staub-und Sandstürmen jener Zeit betroffenen Betriebe die einzige Hoffnung – der Weg nach Westen, nach Kalifornien, dem gelobten Land im goldenen Westen, der ihnen fruchtbare Böden und ein besseres Leben verspricht.

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Galena, Riverton, Baxter Springs – Cutting the Corner

Ganze 13 Meilen lang ist die Route 66 in Kansas. Klein, aber fein, könnte man sagen, zumindest, was die Originalität betrifft. Der Old 66 Boulevard, auf den wir ja gerade abgebogen sind, ist eine einfache, längst in die Jahre gekommene Landstraße. Ohne Mittel-und Seitenmarkierung, grauer Asphalt, gezeichnet von den Reifenspuren unzähliger Vehikel. Es gibt übrigens keine Interstate in Kansas. Normale Highways, Landstraßen eben, so wie die Route 66 es einmal war und hier in Kansas immer noch ist. Typisch auch die Stateline: Nur ein unauffälliger weißer Strich auf der der Straße, der inzwischen verblasst sein dürfte. Kein Schild, nichts. Nicht einmal ein „Welcome to Kansas“ oder „Welcome to the Sunflower State“. Ersatzweise steht ein „Welcome to Galena – A Happy Place“ am Straßenrand. „Happy“? Heute vielleicht …

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